Es muß nicht immer Google seinSuchmaschinenoptimierung

Es ist allgemein bekannt: Google ist momentan der absolute Spitzenreiter unter den Suchmaschinen.

Weltweit werden etwa drei Viertel aller Suchabfragen im Internet über Google durchgeführt.

Wie kam es dazu?

Im Januar 1996 begannen die Studenten Larry Page und Sergey Brin an einer Suchmaschine zu arbeiten, die die Fähigkeit hatte, die Verlinkungen zu Web-Seiten zu analysieren. Für ihr Programm benutzten Sie keine Großrechner sondern – aufgrund der typischen studentischen Geldknappheit – einfache PCs, die sie zusammenschalteten. Heute sind es ein paar mehr.

Die Grundidee, die Wertigkeit einer bestimmten Seite aufgrund der Wertigkeit der Seiten zu berechnen, die auf diese Seite verweisen, konnte mittels eine einfachen mathematischen Formel umgesetzt werden. Larry nannte das Ergebnis PageRank:

PR(A) = (1-d) + d (PR(T1)/C(T1) + ... + PR(Tn)/C(Tn))

Hierbei ist: PR(A) der PageRank einer Seite A; PR(Ti) der PageRank der Seiten Ti, von denen ein Link auf die Seite A zeigt; C(Ti) die Gesamtanzahl der Links auf Seite Ti und d ein Dämpfungsfaktor (Damping Factor), wobei 0 <= d <= 1 ist (ursprünglich gesetzt auf 0.85). Die Berechnung wird für jede Seite im Web mehrmals (itterativ) durchgeführt.

Häufig wird angenommen, daß „PageRank“ für das „Ranking“ der „Page“ (den Platz einer Webseite in den Ergebnislisten einer Suchmaschine) steht. Ob Larry seinen Nachnahmen bei der Bezeichnung seiner mathematischen Gleichung bewusst oder zufällig eingesetzt hat, ist nicht bekannt; wohl aber die Verwirrung, die bei vielen Webmastern durch Einsatz der „Google-Toolbar“ ausgelöst wurde. Die Toolbar zeigt den Wert des PageRank einer Seite als grünen Balken an. Nun wurde die Jagd nach PageRank eröffnet. Sogar vor Gericht wurde versucht, PageRank einzuklagen. Darüber wurde gerne vergessen, daß einige hundert andere Faktoren bei der Berechnung des Google-Listenplatzes eine Rolle spielen – und der PageRank-Wert erst am Schluß dazugerechnet wird...

Googles Beliebtheit wurzelt in der Geschwindigkeit der Suche, der Qualität der Ergebnisse - und der Schlichtheit des Designs. Wie alle erfolgreichen Suchmaschinen wird natürlich auch Google von Webmastern ausgetrickst. Diese Tricks haben langfristig keine großen Erfolgschancen: die Programmierer in Kalifornien entwickeln laufend neue Filter und Algorithmen, die Suchmaschinen-Spam mehr oder weniger erfolgreich eindämmen können.

Was tut sich sonst in der Welt der Suchmaschinen?

Yahoo, in der Steinzeit des Web als Such-Verzeichnis gestartet und bis Februar 2004 Partner von Google hat Overture, Inktomi, Altavista und AllTheWeb und weitere Programme zu einer eigenen Suchmaschine verschmolzen. Bisher gelang es aber noch nicht, Google relevante Prozentzahlen abzujagen. Anfang 2008 will Microsoft Yahoo übernehmen. Bill Gates (Microsoft) will sich ein Stück vom Suchmaschinen-Kuchen abschneiden. Aber bisher konnte er mit MSM nicht groß punkten.

Manuell, werbefrei und freiwillig – das Open Directory Project (http://www.dmoz.de) hat inzwischen mehr als 60000 ehrenamtliche Editoren und 4 Millionen Websites in mehr als 500000 Kategorien erfasst. Alle Sites sind nach strengen Richtlinien von Menschen beurteilt und sortiert. Die Datenbestände sind frei verwendbar – und werden auch von Google benutzt (http://directory.google.de).

Eine seltener benutzte Recherchemöglichkeit bieten Metasuchmaschinen. Die im deutschprachigen Raum am häufigsten benutzte ist „Metager“ der Universität Hannover (http://meta.rrzn.uni-hannover.de). Zwei Dutzend deutschprachige (und einige internationale) Suchmaschinen und -verzeichnisse können gleichzeitig abgefragt. werden Die Ergebnisse lassen sich nach Änderungsdatum sortiert ausgeben.

Für spezielle Suchanfragen sollte man sich bei Spezial-Suchmaschinen umsehen. Eine Liste von mehr als 2500 dieser Nischen-Finder hat Stefan Karzauninkat auf http://www.suchlexikon.de gesammelt.

Die neuesten Nachrichten über und viele weitere Informationen zu Suchmaschinen finden sich bei @-web – Suchmaschinen aktuell (http://www.at-web.de).

Und für diejenigen, die gerne in der Vergangenheit des Web kramen, empfehlen wir die „WayBackMachine“ unter http://www.archive.org – einfach die Internetadresse eingeben und auf „Take me back“ klicken.

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